Was ist CO2?

CO2 ist die Formel für die chemische Verbindung von einem Teil Kohlenstoff (C) und zwei Teilen Sauerstoff (O2). Diese Verbindung nennt man Kohlenstoffdioxid oder auch nur Kohlendioxid.
Es handelt sich dabei um ein ungiftiges, farb- und geruchloses Gas.

CO2 ist sogar sehr wichtig, denn ohne dieses und weitere Substanzen, wäre es  hier auf der Erde sehr kalt (ca. minus 18°C).

Ebenso wird Kohlendioxid auch in vielen Bereichen sinnvoll angewandt, wie zum Beispiel als Sprudel im Mineralwasser, in Feuerlöschern und als Trockeneis. Aber auch als Dünger ist es für das Pflanzenwachstum nützlich. Ausserdem wird es in der Kältetechnik zum Beispiel für Klimaanlagen verwendet und es dient als Schutzgas in der Schweißtechnik.

Eigentlich eine nützliche Sache, wenn wir nicht zu viel davon hätten!

 

Kohlenstoffdioxid entsteht beim Verbrennen von kohlenstoffhaltigen Stoffen. Es hat aber auch ganz natürliche Entstehungsquellen: zum Beispiel tritt es aus Vulkanen aus, oder es entsteht beim Verrotten von Biomasse, aber auch das Atmen von Mensch und Tier erzeugt CO2.

Die natürlichen Quellen schaden der Umwelt nicht, doch hinzu kommt noch der ständig zunehmende CO2-Ausstoß durch Industrie und Straßenverkehr.


Seit dem Beginn der Industrialisierung vor ca. 250 Jahren ist der CO2-Gehalt um

etwa 30 % gestiegen.

Ozeane und Wälder können diese enormen Mengen nicht mehr aufnehmen und somit kommt es zum Treibhauseffekt.

 

Dem entgegenzuwirken würde bedeuten, auf Autos und Industrie zu verzichten. Das wäre aber ein großer Rückschritt für die Menschheit, mit nicht abschätzbaren Auswirkungen.

 

Aber wir haben noch eine andere Möglichkeit, etwas gegen den Klimawandel zu tun:


Wir nützen die Photosynthese aus, indem wir unseren Baumbestand schützen und möglichst viele neue Bäume pflanzen.

Photosynthese

Bäume und andere Grünpflanzen sind aus Zellen aufgebaut, die Traubenzucker und andere organische Substanzen für ihr Wachstum benötigen und diese auch selbst produzieren.
Dazu benötigen sie CO2 aus der Luft, Wasser und Sonnenlicht als Energielieferant.
Bei diesem Prozess, der als Photosynthese bezeichnet wird, entsteht neben den organischen Substanzen Sauerstoff als "Abfallprodukt".
Da die Bäume selbst nur sehr wenig Sauerstoff benötigen, geben sie den größten Teil davon in die Atmosphäre ab und sorgen somit für sauerstoffreiche und gute Luft zum Atmen.

Erderwärmung ganz einfach erklärt

Auf der Erde wird etwa doppelt so viel C02 produziert, wie die vorhandenen Bäume unseres Planeten derzeit aufnehmen können.
Das bedeutet, dass das Kohlendioxid, das nicht von den Bäumen absorbiert und umgewandelt wird, in der Troposphäre hängen bleibt und den reflektierenden Sonnenstrahlen keinen Weg mehr hinaus ermöglicht.
Somit staut sich die Hitze wie unter einem Glasdach und je mehr von diesem Treibhausgas in der Atmosphäre ist, desto wärmer wird es wird auf der Erde.
Wer also bereits bei Temperaturen bis zu 33°C ins Schwitzen kommt, sollte sich dessen bewusst sein, dass wir mit jedem Baum, den wir abholzen einen Beitrag dazu leisten, dass wir in nicht allzu ferner Zeit Treibhausbedingungen bei Temperaturen bis zu 50°C haben werden.

Kurzwellig durchdringt die Sonnenstrahlung unsere Atmomsphäre und wird beim Auftreffen auf den Boden reflektiert, wobei sie in langwellige Strahlung umgewandelt wird.

Wenn zu viele Treibhausgase in der Troposphäre hängen, haben sie die Eigenschaft, langwellige Wärmestrahlung nicht mehr ins Weltall zurückzulassen und je mehr Treibhausgas in der Atmosphäre ist, umso weniger durchlässig ist sie und die Temperatur auf unserem Planeten steigt.

Treibhausgase sind neben Kohlendioxid auch noch Wasserdampf, Methan, Distickstoffoxid, Fluorkohlenwasserstoff und Stickstoffoxid.