Kranke Platane am Unteren Markt

Fehlende Kommunikation führt zu Missverständnissen

Kranke Platane am Unteren Markt

Montag, 18. Juli 2011



Vergangenen Dienstag läutete bei mir das Telefon und ein Mitglied unserer Bürgerinitiative wollte wissen, ob ich bereits darüber informiert sei, dass am kommenden Donnerstag eine Platane am Unteren Markt in der Münchner Straße gefällt werden soll.
Ich war darüber nicht informiert und wusste momentan auch nicht, um welche Platane es sich handelt.
In der ersten Panik haben wir uns in einem öffentlichen Brief an den Oberbürgermeister Herrn Bürgel gewandt, der dann den Stadtgärtner, Herrn Eisele beauftragte, uns zu antworten, den wir ebenfalls bereits kontaktiert hatten.
Von ihm erfuhren wir dann, dass diese Platane bereits seit 3 Jahren an der Massaria-Krankheit leidet – einer ansteckenden Pilzerkrankung.
Die Ergebnisse unserer Recherchen im Internet über die  Krankheit, deckten sich jedoch nicht so ganz mit dem Erscheinungsbild dieser Platane, die ich mir inzwischen selbst angesehen hatte.
Da wir jedoch nur Baum- und Naturliebhaber und -Schützer, jedoch keine Experten sind, benötigten wir einen unabhängigen Fachmann, der uns Gewissheit geben sollte.
Wir fanden einen auswärtigen Baumspezialisten, der sich am vergangenen Samstag die Zeit nahm, um sich mit uns den Baum anzusehen.
Um die Massaria-Krankheit mit Sicherheit zu diagnostizieren, fehlten auf die Schnelle die Möglichkeiten, doch er schloss es nicht aus, machte uns jedoch auf weitere Verletzungen und Schäden am Baum aufmerksam, die ein längerfristiges Überleben der Platane sehr in Frage stellen würde.
Kurz zusammen gefasst:
Der Baum muss wirklich so krank gewesen sein, dass eine Fällung nicht mehr zu umgehen war.
Hätte man mit uns darüber gesprochen und uns nicht durch die Zeitung vor vollendete Tatsachen gestellt, hätte man auch mit keinen Protestbriefen oder Aktionen von uns rechnen müssen.
Der gesamte Schriftverkehr ist hier im Anschluss zu lesen und falls sich bis hier hin Fragen ergeben haben, werden diese sicherlich beantwortet sein, nachdem Sie das Folgende gelesen haben.

Viel Spass damit

Gerda A. Stempfl


Montag, 12. Juli 2011

Gleichzeitig ging eine Kopie dieses Briefes an Herrn Eisele und Frau Schilhabel stellte ihm in einer separaten E-Mail folgende Fragen, mit der Bitte die Antwort an mich zu richten:


Sehr geehrter Herr Eisele,

wir mussten leider der Presse entnehmen, dass Sie eine Platane fällen lassen wollen.
Im Namen der Bürgerinitiative und ich als Stadträtin habe einige Fragen zu dem Baum und bitte Sie, mir diese zu beantworten.
1. Seit wann haben Sie festgestellt, dass der Baum auf einer Seite keine Laub mehr hat? Zur anderen Hälfte ist er ja noch grün. Trat dies erst in diesem Jahr auf oder schon länger?
2. Welche Gründe könnte es Ihrer Meinung nach geben, dass der Baum zur Hälfte kein Laub hat?
3. Wurden irgendwelche Maßnahmen in der Vergangenheit unternommen, um dem Baum zu helfen?
4. Welche Möglichkeiten, bzw. Sanierungsmaßnahmen gäbe es, damit der Baum wieder gesund wird und erhalten werden kann?
Ich habe mir den Baum angeschaut und festgestellt, dass er überhaupt keine Baumscheibe hat und Wassermangel ein Grund sein könnte.
5. Von wem ging der Vorschlag zur Baumfällung aus und wer machte auf diesen Baum aufmerksam?
6. Wurde diese Baumfällung im Umweltausschuss oder mit OB Bürgel diskutiert und wie wusste die Presse von der geplanten Baumfällung?
7. Wie viel würde eine Sanierung kosten und wurde darüber überhaupt gesprochen?
8. Wie alt ist der Baum?
9. Sind Nachpflanzungen geplant, wie viele und wo?

Herr Eisele, ich bitte Sie dringend, diese Baumfällung vorerst aufzuschieben und mit uns gemeinsam nach Lösungen zu suchen, den Baum zu retten. Dieser Baum ist alt und wertvoll. Eine Fällung käme einem Hinauswurf unserer Steuergelder gleich. Bitte sagen Sie diese Fällung ab. Als unser Stadtgärtner muss es doch auch in Ihrem Interesse sein, den Baum zu retten. Geben wir ihm wenigstens eine Chance.

Mit freundlichen Grüßen
Elisabeth Schilhabel
Stadträtin

Mittwoch, 13. Juli 2011

 

Die Antwort von Herrn Eisele kam bereits am nächsten Tag:


Sehr geehrte Frau Stempfl,
sehr geehrte Damen und Herren,
 
 
im Auftrag von Herrn Oberbürgermeister Bürgel nehmen wir wie folgt Stellung zu Ihrem Schreiben vom 12.Juli 2011.
 
1. Die erforderliche Fällung wurde ordnungsgemäß in der Presse mit Begründung angezeigt.
2. Die Fällung ist mit der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt.
3. Der Baum (Platane) ist seit mehreren Jahren krank und wird ständig beobachtet. Inzwischen sind zwei Drittel der Krone abgestorben.
4. Inzwischen ist belegt, dass der Baum von der Massaria- Krankheit ( Pilz) befallen ist.
5. Kurative Möglichkeiten den Baum zu retten gibt es nicht.
6. Es handelt sich also nicht um Wassermangel oder sonstige negative Einflüsse.
7. Bei der Massaria ist belegt, dass befallene Astpartien stark bruchgefährdet sind.
    Insoweit besteht zwingend im Sinne der Verkehrssicherungspflicht unverzüglicher Handlungsbedarf.
 
Ergänzend nochmals der Hinweis, dass die Stadt Dachau mit der zuständigen Abteilung Stadtgrün keinesfalls ohne wirklich triftigen
Grund Baumfällungen veranlasst. Aufgrund zahlreicher neu eingeschleppter Krankheiten wird sich das Problem in den nächsten
Jahren zweifellos noch vergrößern.
 
 
Freundliche Grüße
Dipl. Ing. (FH) Gerold Eisele
Leiter Stadtgrün und Umwelt

Donnerstag, 14. Juli 2011

 

Darauf antwortete ich im Namen der Bürgerinitiative, wie folgt:

 

Sehr geehrter Herr Eisele,

vielen Dank für Ihre Antworten auf unsere Fragen, wenn es für uns auch heißt, dass wir wieder einmal nichts mehr für einen, zum Fällen verurteilten Baum tun können.

In der kurzen Zeit, die uns zwischen Bekanntgabe durch die Presse und der geplanten Fällung blieb, konnten wir uns auch nur bedingt über die Massaria Krankheit informieren.
Soweit wir recherchieren konnten, befällt dieser Pilz mit Hilfe von Sporen zunächst dünnere Zweige in der oberen Krone.

Wenn dieser Pilz an der Platane bereits seit 3 Jahren bekannt ist, hätte man dem nicht entgegen wirken können, indem man (zugegeben mit etwas höherem Pflegeaufwand) sofort und regelmäßig die befallenen Äste entfernt?

Laut unserer Recherchen sind solche Schäden in Deutschland erstmals nach dem heißen Sommer 2003 aufgetreten.
Wobei man davon ausgeht, dass trocken-heiße Witterung und der damit verbundene Wassermangel den Erreger fördern.

Gegen heißes Klima sind wir relativ machtlos, aber wäre es nicht möglich gewesen, die recht kleine Baumscheibe der Platane zu vergrößern und für zusätzliche Bewässerung an solchen Tagen zu sorgen?
Wir schließen es nicht aus, dass dann dieser Baum heute nicht gefällt werden müsste.

Während längerer Hitzeperioden wundere ich mich des öfteren, dass ich trotz sichtbarer Vertrocknungs-Schäden an Bäumen, noch nie Bewässerungsmaßnahmen seitens der Stadt Dachau beobachten konnte.
Das aber nur nebenher bemerkt.

Herr Eisele, bitte verstehen Sie uns nicht falsch, wir möchten keineswegs Ihre Kompetenz anzweifeln.
Wir nehmen aber auch zur Kenntnis, dass Sie Ihre Stellungnahme im Auftrag von Herrn Oberbürgermeister Bürgel  geschrieben  haben, der uns leider eher den Eindruck vermittelt, dass er lieber ein baumfreies Dachau, nach seinem italienischen Vorbild hätte.
Diesen Eindruck haben wir von Ihnen allerdings nicht, können aber verstehen, dass Ihr Stand nicht immer leicht ist, da es sich auch um Ihren Arbeitgeber handelt.

Wir gehen davon aus, dass "vier Augen mehr sehen, als zwei Augen" und wollen uns daher anbieten, gemeinsame Lösungen mit Ihnen und der Abteilung Stadtgrün zu finden, unsere Stadt auch grün zu halten, wobei es uns natürlich besonders um den Erhalt alter Bäume geht.
Dazu ist es allerdings notwendig, uns rechtzeitig über geplante Fällungen, Krankheitsfälle an Bäumen, div. "Problembäume" usw. zu informieren und mit uns zu kommunizieren.
Besonders im Hinblick auf die, von Ihnen erwähnten, neu eingeschleppten Krankheiten, könnten wir sicher eine sinnvolle Unterstützung sein.

Wenn ich kurz zurückblicken darf, als die Fällung der Robinien in der Gröbenzeller Straße an stand:
Unsere Unterschriftenaktion, deren Ergebnis nicht abgewartet wurde, war nur eine unserer Aktionen. Gleichzeitig machten wir uns kundig und hatten bereits Lösungen parat, die Bäume zu retten und trotzdem die Anwohner der Straße zufrieden zu stellen.
Aber leider ließ man uns die Zeit nicht, sondern zog den Termin zur Fällung vor.

Ich persönlich erinnere mich noch gut an die Begehung mit Ihnen. Ihrer Aussage nach hätte es vollkommen ausgereicht, ca. 4 Robinien zu fällen und dennoch mussten 21 gesunde Bäume daran glauben.

Wir sind der Überzeugung, wenn wir einen Weg für eine vernünftige Zusammenarbeit finden würden, könnten wir uns künftig viele Baumfällungen sparen.
Ebenso schließen wir es nicht aus, gemeinsam ein Konzept zu finden, unseren OB Bürgel vom Erhalt unseres grünen Dachaus zu begeistern.

Unser Angebot ist selbstverständlich kein Stellengesuch, sondern wir bieten lediglich unsere freiwillige und ehrenamtliche Mithilfe an, der Abteilung "Stadtgrün" auch ihrem Namen gerecht zu werden.

In diesem Sinne würden wir uns freuen, von Ihnen zu hören und verbleiben,

mit freundlichen Grüßen

i.A.

Gerda A. Stempfl

Die Bürgerinitiative
Rettet die Bäume

Sonntag, 17. Juli 2011

 

Dieses Schreiben blieb bis heute von Herrn Eisele unbeantwortet.
Inzwischen trafen wir uns mit dem unabhängigen Fachmann und klärten das Missverständnis auf, indem wir folgende Pressemitteilung herausgaben, die zur Information auch an unseren Oberbürgermeister, Herrn Bürgel und an Herrn Eisele weitergeleitet wurde:

 

PRESSEMITTEILUNG:

Sehr geehrte Damen und Herren der Presse,

etwas überfahren und durch die Zeitung vor vollendete Tatsachen gestellt, schreien wir selbstverständlich erst einmal auf, wenn es um die Fällung eines Baumes geht, der auch noch seit Jahrzehnten das Stadtbild mit seiner Pracht prägt.

Zu oft schon in der unmittelbaren Vergangenheit sahen wir uns machtlos unnötigen Rodungen gegenübergestellt.

Seien es  – um nur zwei Bespiele zu nennen – nun 21 Robinien in der Gröbenzeller Straße, wo lediglich 4 davon Probleme bereiteten, welche auch ohne Motorsäge und zu einem annehmbaren Preis zu lösen gewesen wären, oder eine Pappel in Dachau-Ost, die aus fadenscheinigen Gründen daran glauben musste, weil diverse Leute nichts weiter, als ihren Willen durchsetzen und ihre Macht beweisen wollten.
Wir könnten noch viele Weitere aufzählen....

Erst in der vergangenen Woche konnte ein Mitglied unserer Bürgerinitiative, die Fällung eines Zier-Apfelbaumes in dem sich ein Vogelnest befand verhindern.

Es war aber leider nur einer von zwei  Zier-Apfelbäumen, die uns am Grünstreifen zwischen Bürgersteig und Straße, vor den Hausnummern 8 und 14 der Berliner Straße, jedes Frühjahr mit ihrer wundervollen, duftenden Blütenpracht erfreuen.

Die Fällarbeiter hatten den ersten Baum bereits gefällt, als das BI-Mitglied zufällig am "Tatort" vorbei kam.
Seine Frage, nach dem Warum dieser Fällung wurde mit der Begründung beantwortet, dass der Baum den Ausblick vom Bürgersteig auf die Straße behindert (mit einer Krone in über 2 Metern Höhe!).

Dabei spielte es auch keine Rolle, dass seit dem 1. März 2010 eine bundeseinheitliche Regelung nach § 39 BNatSchG in Kraft getreten ist, worin festgelegt wurde, dass zwischen dem 1. März und dem 30. September eines Jahres bundeseinheitliches Fäll- und Schnittverbot besteht, für alle Bäume, die außerhalb des Waldes oder gärtnerisch genutzten Grünflächen stehen.
Auf diese Regelung berief sich unser Mitglied und konnte somit die Fällung bis zum 30. September stoppen.

Doch was wird dann? Soll dieser Baum danach auch, wie viele andere vor ihm, als politische Waffe der Dachauer Politiker gegen die Dachauer Bürger benutzt werden, oder dürfen wir uns auch künftig an seiner Blütenpracht erfreuen?

Das sind Fällungen, gegen die wir protestieren!

Dazu kommt noch, dass es uns keinen Sinn macht, wenn Politiker, die von den Stimmen der Bürger leben, es sich zur Lebensaufgabe machen, auf Kosten unserer Natur und Gesundheit, gegen diese Bürger ihre Machtkämpfe auszufechten.

Die Platane am Unteren Markt haben wir von einem unabhängigen Fachmann überprüfen lassen, der uns zwar auf die Schnelle nicht die Massaria-Krankheit bestätigen konnte, jedoch sofort erkannte, dass dieser Baum weitere Schäden aufweist, die selbst wenn man die Massaria-Krankheit behandeln würde, den Baum  bereits so sehr geschwächt haben, dass er auf lange Sicht nicht überleben würde.

In solchen Fällen stellen wir uns selbstverständlich nicht gegen ein Abholzen des Baumes!
Wir legen jedoch sehr großen Wert darauf, dass eine entsprechende Anzahl von Jungbäumen nach gepflanzt wird.

Zu solchen Missverständnissen käme es jedoch nicht, wenn man uns nicht überfahren und vor vollendete Tatsachen stellen würde, sondern mit uns kommunizieren würde, wie es z. B. unser Oberbürgermeister Herr Bürgel in seinem Ankündigungs-Schreiben für das Bürgermagazin "StadtGespräch" vorgeschlagen hat.

Wir wissen nicht, wann eine Baumfällung geplant wird, deshalb würden wir es sehr begrüßen, wenn man auf uns zukommen würde und uns eine Chance für unsere Natur gäbe.

Man kann mit uns reden und wir werden uns sicher nicht quer stellen, wenn der Grund für eine geplante Fällung mit Vernunft und Pro-Überleben auf ehrliche Weise belegt werden kann, wie im Falle der Platane am unteren Markt.

Mit freundlichen Grüßen

i.A.
Gerda A. Stempfl

Die Bürgerinitiative

Rettet die Bäume

Montag, 18. Juli 2011

 

Soweit der Stand der Dinge im Moment.
Wir hoffen, damit das Missverständnis aufgeklärt und unsere Position richtig gestellt zu haben:

Wir wollen keine sinnvollen und notwendigen Fällungen verhindern, sondern denken sehr wohl über Sinn und Unsinn von Fällaktionen nach.
Besteht ein vernünftiger Grund für eine Fällung, so kann man mit uns darüber reden, wir fühlen uns nicht überfahren und werden sofern die Kommunikation und Information auch ehrlich ist, dem dann auch nicht im Wege stehen.
Hält man allerdings Informationen vor uns zurück und stellt uns entweder durch die Presse oder spontane Fällungen, vor vollendete Tatsachen, gehen wir davon aus, dass sich dahinter Mauscheleien verbergen, denen wir auf den Grund gehen und diese auch veröffentlichen werden.

Donnerstag, 28. Juli 2011

 

Eigentlich hätte ich es mir denken müssen, dass die Pressemitteilung zu lang war, um sie unverändert in die Zeitung zu bringen.
Frau Stienen von der Rundschau bot mir die Möglichkeit an, einen kurz gefassten Leserbrief zu drucken.
Also fasste ich die wichtigsten Details zusammen und schickte sie per E-Mail weg.
Leider war in der vergangenen Woche der Platz für Leserbriefe bereits verplant, als ich meinen einreichte.
Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben und so war er heute in der Rundschau zu lesen:

Sonntag, 31. Juli 2011

 

Die Pressemitteilung hatte ich auch an die Süddeutsche Zeitung geschickt und wurde darin auch richtig zitiert, doch scheinen immer noch einige Missverständnisse im Raum zu stehen:
Von uns wurde Herr Eisele nicht „verbal angegangen“; ganz im Gegenteil!
Wir suchen das Gespräch mit ihm und würden es begrüßen, mit ihm gemeinsam einen vernünftigen Weg zum Erhalt unserer Bäume zu finden.
Ein Vorhaben, das eigentlich recht einfach zu verwirklichen sein müsste, aber wir dürfen dabei auch nicht vergessen, dass Herr Eisele letztendlich nicht uns, sondern seinem „Chef“, unserem OB, Herrn Bürgel untersteht, der sich leider immer wieder als Natur- und Baumgegner darzustellen weiss.
Somit dürfte es ihm auch nicht leicht fallen, wirklich objektiv zu bleiben. Das ist auch der Grund, warum wir unabhängige Fachleute zu Rate ziehen, wenn uns ein Baum, der gefällt werden soll, als krank verkauft wird.
Wir zweifeln keinesfalls Herrn Eiseles Kompetenz an, lediglich seine Objektivität.
Es stimmt, dass wir Nachpflanzungen von Jungbäumen, im Gegenzug zur gefällten Platane  begrüßen würden, aber doch nicht am Unteren Markt!
Dachau bietet genügend Freiräume für Baumpflanzungen, man muss es nur wollen. Hier ist auch gerne die Phantasie unserer Stadtväter gefragt.
Insofern gibt es keine ungeglätteten Wogen.
Sicher wären alle Wogen zu glätten, wenn man uns nicht ständig die Kommunikation verweigern würde.

Aber lesen Sie selbst:


Dass wir nicht Herrn Eiseles Gegner sind, dürfte auch daran zu erkennen sein, dass wir Frau Schilhabel dabei bestärkt haben, einen Antrag zu stellen, der Herrn Eisele alte Kompetenzen zurück gibt, die er aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr zu haben scheint.
Näheres dazu können Sie unter der Rubrik „Sonstiges“ nachlesen.